Textile Anschlagmittel bei Spanngurt-Profi kaufen
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Schäkel hochfest, geschweifte Form Schraubbolzen
Kettengehänge 1-Strang Güteklasse 8 (Grad 80)
Hebebänder und Rundschlingen
Rundschlingen-Set von Spanngurt Profi
Ihre Vorteile mit Anschlagmitteln von Spanngurt Profi:
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- Gefertigt von renommiertem deutschem Hersteller „SHZ“
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- Hohe UV-Stabilität
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- Unterschiedliche Belastbarkeitsstufen und Nutzlängen
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Welche rechtlichen Vorschriften gelten für die Prüfung von Anschlagmitteln?
Die Prüfung von Anschlagmitteln unterliegt verschiedenen rechtlichen Vorschriften, insbesondere der Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV), den Technischen Regeln für Betriebssicherheit (TRBS) sowie der DGUV-Regel 109-017. Diese Unfallverhütungsvorschriften (UVV) müssen für die regelmäßige Prüfung von Anschlagmitteln und die Sicherheit am Arbeitsplatz beachtet werden.
Die BetrSichV legt fest, dass nur sichere und geeignete Arbeitsmittel verwendet werden dürfen. Diese müssen regelmäßig geprüft werden. Der Arbeitgeber wird verpflichtet, mittels einer Gefährdungsbeurteilung, Art, Umfang und Fristen der erforderlichen Kontrolle festzulegen. Die TRBS 1201 konkretisiert diese Vorgaben und beschreibt die Durchführung von Prüfungen sowie die Festlegung von Prüfintervallen. Durch die TRBS 1203 werden die Anforderungen an die zur Prüfung befähigten Personen geregelt. Die DGUV-Regel 109-017 ergänzt die allgemeinen Vorschriften durch praxisnahe Hinweise zur sicheren Verwendung und Prüfung von Anschlagmitteln. Die Regel enthält auch spezielle Vorgaben, beispielsweise zur Prüfung von Anschlagketten und Kettengehängen.
Wie häufig ist eine Prüfung von Anschlagmitteln durchzuführen?
Die Prüffristen von Anschlagmitteln richten sich nach den Einsatzbedingungen und ihrer Beanspruchung. Grundsätzlich ist mindestens einmal jährlich eine dokumentierte, umfassende Hauptprüfung durch eine befähigte Person vorgeschrieben. Dabei werden die Anschlagmittel detailliert auf äußere Mängel, die vorhandene Kennzeichnung sowie ihre ordnungsgemäße Funktion überprüft. Vor jedem Einsatz von Anschlagmitteln sollte zusätzlich eine kurze Sicht- und Funktionsprüfung durch den Anwender auf offensichtliche Mängel erfolgen.
Je nach Art des Anschlagmittels sind weitere Prüfungen erforderlich. Anschlagketten müssen in der Regel alle drei Jahre durch eine Rissprüfung oder Probebelastung überprüft werden und Drahtseile mit aufvulkanisierter Umhüllung durch eine besondere physikalisch-technische Prüfung auf Drahtbrüche und Korrosion. Unabhängig von den festgelegten Prüffristen für Anschlagmittel sind außerordentliche Kontrollen erforderlich, wenn nach Schadensfällen oder besonderen Ereignissen sowie nach Reparatur- oder Instandhaltungsmaßnahmen die Tragfähigkeit beeinträchtigt sein könnte.
Darf ich ein beschädigtes Anschlagmittel selbst reparieren?
Nein, eine eigenständige Anschlagmittel-Reparatur ist nicht erlaubt und strengstens verboten. Unsachgemäße Instandsetzungen durch Schweißen, Biegen oder Flicken von Hebebändern können die Tragfähigkeit gefährlich beeinträchtigen. Ein beschädigtes Anschlagmittel gilt als ablegereif und muss sofort außer Betrieb genommen werden.
Gemäß DGUV-Regel 109-017 und der BetrSichV dürfen Reparaturen von Anschlagmitteln nur durch den Hersteller oder eine spezialisierte Fachwerkstatt durchgeführt werden. Der Unternehmer muss deshalb sicherstellen, dass Instandsetzungsarbeiten ausschließlich von fachkundigen Personen und nach den Vorgaben des Herstellers erfolgen.
Welches Anschlagmittel wird wofür verwendet?
Anschlagmittel können nach ihren Verwendungszwecken wie folgt kategorisiert werden:
- Anschlagketten (Rundstahlketten) : Bei schweren, heißen, nicht rutschigen oder kantigen Lasten werden Anschlagketten verwendet. Aufgrund ihrer Robustheit, Flexibilität und Hitzebeständigkeit genügen sie den extremen Anforderungen.
- Drahtseile: Drahtseile werden für Lasten mit glatten, öligen oder rutschigen Oberflächen verwendet. Sie sind flexibel und besitzen eine hohe Tragkraft. Drahtseile werden universell im Bau und der Industrie eingesetzt und aus Stahl Ihre Abriebfestigkeit macht sie zu einem besonders langlebigen Anschlagmittel.
- Hebebänder: Hebebänder sind für Lasten mit empfindlicher oder rutschiger Oberfläche geeignet, da sie sehr leicht und schonend sind. Solche Lasten können beispielsweise Walzen, lackierte Teile oder Fertigteile sein. Hebebänder gehören zu den textilen Anschlagmitteln, die aus Chemiefasern wie Polyester, Polypropylen und Polyamid bestehen. Bei textilen Hebebändern ist jedoch zu beachten, dass diese teilweise weniger beständig gegen Hitze und Chemikalien sind.
- Rundschlingen: Bei ungleichmäßigen oder empfindlichen Lasten werden Rundschlingen bevorzugt verwendet, da sie farbcodiert, robust und flexibel sind. Sie werden aus Chemiefasern wie Polyester, Polypropylen und Polyamid hergestellt.